© Henry Weiss 2022

Verklärende und beschönigte Narrative zur Rolle der eigenen Familie während der NS-Zeit verhindern ein angemessenes Verständnis der NS-Zeit bis zu antisemitischen Tendenzen heutzutage.

Daher haben wir mehr als 70 Archive gesammelt, in welchen möglicherweise Informationen zu deiner Familie liegen. So sind sowohl Archive dabei, welche die Verfolgten aber auch Täterseite beinhalten.

Diese Website erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, falls du Anregungen für ergänzende Inhalte hast, kontaktiere uns gerne unter info@waswahr.de

Mithilfe einiger Fragen werden wir dir eine Liste an Archiven vorschlagen, in denen du deine Suche starten kannst und dich mit deiner Familiengeschichte während des Zweiten Weltkrieges auseinandersetzen kannst.

Des Weiteren bieten wir in verschiedenen Interviews mit Expert:innen Einblicke in die vielfältige und komplexe Thematik der Familienforschung während der NS-Zeit. Auch weiterführende Links sind dort zu finden, sollte dich eines der Themen besonders interessieren.

Zuletzt möchten wir darauf hinweisen, dass die Absicht dieses Projektes keinesfalls eine Stigmatisierung von Nachkommen von NS-Täter:innen, Mitläufer:innen oder in anderer Weise beteiligten oder verfolgten Menschen ist. Das Ziel ist es, ein Plädoyer für eine Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte zu halten, um eine bewusste Verbindung der eigenen Familie zur Geschichte und ihren Auswirkungen bis heute zu schaffen.

Lena Voelk

[Idee, Inhalt und Interviews]

Lena Voelk ist Foto- und Videojournalistin und hat unter anderem in Deutschland, Frankreich und Israel gearbeitet. In ihrem Studium in München und Paris hat sie sich intensiv mit modernem Antisemitismus und Rechtsextremismus auseinandergesetzt. Auch ihre visuelle Arbeit ist von einem politisch und soziologischem Ansatz geprägt.

Nina Geromin

[Idee, Konzeption und Design]

Nina Geromin ist Designerin aus München. Ihre Leidenschaft liegt darin, ganzheitliche Erlebnisse für und mit anderen Menschen zu gestalten. Als Designerin arbeitet sie gerne konzeptionell und kann sich für diverseste Themengebiete begeistern. Eine aktive Aufklärung in Bezug auf Antisemitismus ist in ihren Augen von elementarer Bedeutung.

Weitere Mitwirkende und Unterstützer:innen sind:

Prof. Xuyen Dam (HM), Prof. Knut Karger (HM)

[Betreuung und Begleitung]

Clemens Kigadye

[Programmierung und technische Beratung]

Lucas Oswald, Kaja Deller, Yvonne Rieck

[Inhaltliche Unterstützung]

Dieses Vorhaben wurde im Rahmen des Stipendienprogramms des Freistaats Bayern „Junge Kunst und neue Wege“ unterstützt.